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Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger

Mittwoch, 16. Juni 2010 | Autor:

Den Ausbildungsberuf der Krankenschwester heißt seit 2004 laut offizieller Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpfleger. Voraussetzung für einen Ausbildungsplatz zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist der Realschulabschluss oder ein anderer vergleichbarer Schulabschluss mit guten Noten in den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik, Physik und Deutsch. Zusätzlich sollte der Bewerber/die Bewerberin für den Ausbildungsplatz zum Gesundheits- und Krankenpfleger über eine gute psychische und physische Belastbarkeit verfügen, denn Stresssituationen sind in diesem Beruf nicht selten. Auch sollten die Bewerber grundsätzlich zum Schichtdienst und zur Arbeit an Sonn- und Feiertagen bereit sein.

Der Beruf des Gesundheits- und Krankenpfleger erfordert ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Flexibilität, Ordnungssinn und nicht zuletzt Einfühlungsvermögen.

Die dreijährige Berufsausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger gliedert sich in einen theoretischen und praktischen Ausbildungsteil. Der theoretische Teil umfasst die Grundlagen der Gesundheits- und Krankenpflege wie Krankheitslehre, Anatomie, Hygiene und Medikamentenkunde.

Der praktische Teil findet im Krankenhaus oder einer anderen Pflegeeinrichtung statt. Je nach Einrichtung werden alle Stationen wie Chirurgie, Gynäkologie, Intensivstation, Pflegestationen, Pädiatrie und Psychiatrie durchlaufen und das im theoretischen Unterricht erworbene Wissen angewandt und vertieft. Die praktische Ausbildung gliedert sich in mehrere Themenbereiche wie Erkennen von Pflegesituationen und Durchführung von pflegerischen Maßnahmen wie Körperpflege, allgemeine Wundversorgung, Verabreichung von Medikamenten und Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme. Zur Ausbildung gehört auch die Versorgung von Patienten im präventiven, kurativen, rehabilitativen und palliativen Bereich (Hospiz).

Nach der dreijährigen Ausbildung im theoretischen und praktischen Bereich erfolgt eine schriftliche, mündliche und praktische Prüfung, das sogenannte Staatsexamen. Wurde die Prüfung erfolgreich bestanden, erwirbt der Auszubildende das Recht, die Berufsbezeichnung des staatlich examinierten Gesundheits- und Krankenpflegers zu führen.

Nach der Berufsausbildung werden die Gesundheits- und Krankenpfleger eigenverantwortlich in stationären Einrichtungen oder in der ambulanten Versorgung eingesetzt. Dazu gehören allgemeine und Fach-Krankenhäuser, Sanatorien, Kurheime, Pflege- und Altenheime, Rehabilitationseinrichtungen oder Hospize. Aber auch in ambulanten Pflegediensten oder im administrativen Bereich von Beratungsstellen und Gesundheitsämtern können Gesundheits- und Krankenpfleger arbeiten.

Nach zweijähriger Berufserfahrung ist eine Weiterbildung zur Stations- oder Pflegedienstleitung oder auch eine Fachweiterbildung im OP- oder intensivmedizinischen sowie altenpflegerischen Bereich möglich.

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IPod zu gewinnen!

Mittwoch, 31. Dezember 2008 | Autor:

Auch wenn es etwas „Offtopic“ ist: Ich schreibe im Moment an meiner Abschlussarbeit und benötige im Rahmen dieser eure Unterstützung. Es wäre super, wenn Ihr an der Umfrage zum Thema “Micropayment” teilnehmen könntet. Alles weitere erfahrt Ihr auf meiner Mikrozahlungsseite.

Als Hauptgewinn, welcher unter allen Teilnehmen (deren Einverständnis ich habe) verlost wird, gibt es einen nagelneuen iPod-Shuffle. Ich werde den tollen MP3-Player von Apple erst dann bestellen, wenn der Gewinner feststeht, damit die Farbe noch ausgewählt werden kann.

Ich hoffe auf rege Teilnahmen und wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2009!

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Das Krankenpflegeexamen

Donnerstag, 27. November 2008 | Autor:

Aufgrund des folgender Gästebucheintrags wollte ich nun doch einmal recherchieren was denn dran ist an dem Namen des Krankenpflegeexamens. Hier erst noch einmal der Gästebucheintrag von Paul:

locker bleiben! es gibt übrigens kein examen in pflege. is ja nur ne ausbildung. –> nich übertreiben! bye bye

Paul liegt da leider nicht ganz richtig. Es ist korrekt, dass es in der Pflege kein Staatsexamen gibt, da die Examensprüfung nicht von staatlicher Stelle initiiert wird, jedoch handelt es sich bei einem Examen auch nur um eine schriftliche Abprüfung des Kenntnisstandes. Dieser Kenntnisstand kann auch im Rahmen des staatlichen Examens zur Gesundheits- und Krankenpfleger/In abgefragt werden.

Insofern hat Paul natürlich unrecht. Nachzulesen gibt es das Gesagte in Wikipedia.

Ich frage mich dennoch was dieser Beitrag von Paul im Gästebucheintrag zu suchen hat. Was wollte uns Paul mit der Äußerung es sei „nur“ eine Ausbildung sagen?

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AGnES-Info

Montag, 3. November 2008 | Autor:

AGnES – Info, die 3.

Hier ein paar neue Infos über die mobile Praxisassistentin:

Eigentlich sollten hier ab 31.Okt./1.Nov.`08 (Nach der letzten Konferenz zum Thema Gemeindeschwester) wie versprochen Neuigkeiten über die AGnES (Arztentlastende, Gemeindenahe, E-Health-gestützte, Systemische Intervention), bezüglich deren Ausbildung, Vergütung, Einsatzgebiete, Stellenangebote/- gesuche, etc. stehen. Leider konnte ich bisher keine nützlichen Informationen zu diesem Thema finden. Die Modellprojekte der Uni Greifswald laufen noch bis Ende 2008. Die Weiterentwicklung soll größten Teils über Mittel der beteiligten Länder, dem Europäischem Sozialfonds (ESF) und den jeweiligen kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkasse finanziert werden. (Mehr dazu nach Abschluss der Verhandlungen!) weiter…

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Jetzt kommt AGnES!

Mittwoch, 29. Oktober 2008 | Autor:

AGnES 2.Teil (Die Gemeindeschwester kehrt zurück)

Bis Oktober 2008 hat es gedauert. Nun ist es endlich so weit. Das Modellprojekt „Gemeindeschwester AGnES“ (AGnES = Arztentlastende, Gemeindenahe, E-Health-gestützte, Systemische Intervention) ist beendet und geht in die letzte Runde. Mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz zu Begin diesen Jahres, wurde bereits die gesetzliche Grundlage und somit der Startschuss gegeben. Nun sollen bis zum 31.Oktober`08 die Verwaltungsorgane der Gesundheitsversorgung die Vergütung der Gemeindeschwester regeln, damit sie dann ab 2009 in ganz Deutschland tätig sein kann.

weiter…

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Ein leidiges Thema – das Vorgespräch…

Donnerstag, 16. Oktober 2008 | Autor:

Das Vorgespräch – von einigen Kollegen teilweise belächelt und als unnötig gesehen, in meinen Augen aber für den Schüler bzw. neuen Mitarbeiter und auf der anderen Seite auch für den Anleiter enorm wichtig und hilfreich.
Es soll der gegenseitigen Orientierung und dem ersten Kennenlernen dienen. Das Vorgespräch sollte möglichst am ersten Arbeitstag geführt werden. Je weiter man es nach hinten verschiebt, umso weniger Sinn macht es.
Ich finde der erste Tag, nach dem Zeigen der Räumlichkeiten, Erläutern der Tagesabläufe, Vorstellen der einzelnen Teamkollegen und Kollegen aus anderen Berufsgruppen ist ein passender und geeigneter Moment für ein Vorgespräch. Der Schüler od. der neue Mitarbeiter ist zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig „aufgetaut“ und die anfängliche Nervosität ist abgelegt. weiter…

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Ist Schüleranleitung wirklich nötig?

Samstag, 11. Oktober 2008 | Autor:

Ja, natürlich! Viele sehen dieses Thema leider zu locker und halten es auch nicht für nötig ihre Schüler anzuleiten. Die Auszubildenden, die es unter Umständen auf  solchen Stationen bzw. Abteilungen schlimmstenfalls einige Wochen aushalten müssen, tun mir wirklich leid. Sie wissen nichts sinnvolles mit sich anzufangen, bekommen ständig nur Putz-, Auffüllarbeiten oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten übertragen und wenn sie Glück haben, dann dürfen sie als Mittelkursschüler die ganze Station weiter…

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Auszeichnung für Liliane Juchli

Samstag, 4. Oktober 2008 | Autor:

Liliane Juchli, wer kennt sie nicht? Eine der bekanntesten Krankenschwestern in der Geschichte der Krankenpflege. Viele von uns sind mit Ihrem Krankenpflege-Lehrbuch, der „Juchli“ groß geworden.

Liliane Juchli wurde 1933 in Nussbaumen in der Schweiz geboren. Sie wirkte 10 Jahre lang in verschiedenen schweizer Krankenhäusern,  war 10 Jahre als Lehrerin für Krankenpflegeberufe tätig und leitete die ordenseingene Krankenpflegeschule in Basel.
Mit dem Namen Juchli bringen viele auch die Aktivitäten des täglichen Lebens, ein Pflegemodell,  das sie  nach dem Vorbild der Nancy Roper, schuf.
Liliane Juchli hat sich jahrelang für die ganzheitliche Betrachtung des Patienten als eine Einheit von Körper, Seele und Geist eingesezt. Sie hat weltweit als Referentin an Kongressen und Tagungen die Theorie vom ganzheitlichen Pflegemodell verbreitet.

Liliane Juchli wurde nun heute für ihre Pionierarbeit in der Palliativpflege mit dem 50.000 Franken dotierten Jahrespreis 2008 der Stiftung für abendländische Ethik und Kultur geehrt.

Quelle: wikipedia; Katholische internationale Presseagentur

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Guten Start!

Dienstag, 30. September 2008 | Autor:

Wir  wünschen den angehenden Krankenpflegern und -Schwestern einen guten Start in die Ausbildung. Außerdem nur die besten Lehrer, Mentoren und Kollegen auf Station. Habt Spaß, lernt fleißig und macht was daraus!

Bei Fragen und Problemen stehen wir euch gerne zur Seite.

                            Mucki & Pflasti

Thema: Ausbildung, Krankenpflege Allgemein, Muckis Karikaturen, Termine | 8 Kommentare

Das Leid mit der Pflegeplanung

Sonntag, 28. September 2008 | Autor:

Allen, denen das Erstellen einer Pflegeplanung kleinere und größere Probleme bereitet, kann ich diese Seite empfehlen. Man bekommt hier wirklich sehr viele und gute Formulierungsvorschläge zu den Fähigkeiten / Problemen, möglichen Pflegezielen sowie Maßnahmen. Die Vorlagen sind sehr übersichtlich nach den ATLs geordnet.

Außerdem ist sicherlich auch eine Pflegeplanungsschablone hilfreich.

Thema: Ausbildung, Krankenpflege Allgemein | Beitrag kommentieren