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Kosteneinsparung beim Zahnersatz

Mittwoch, 18. September 2013 | Autor:

ZahnersatzAufgrund der allgemein steigenden Kosten beim Zahnersatz zieht es inzwischen viele Deutsche ins Ausland, um sich in Ländern wie beispielsweise Polen oder Ungarn behandeln zu lassen. Dort müssen Patienten häufig nicht einmal die Hälfte der Kosten aufbringen, im Vergleich zu den üblichen deutschen Preisen. Doch wie sicher ist so eine Behandlung im Ausland und gibt es auch noch günstige Alternativen?Grundsätzlich ist die Behandlung in vielen Europäischen Ländern gut. Die meisten Praxen haben bereits ein sehr modernes Equipment, welches sich kaum zu der deutschen Technik unterscheidet. Begünstigt ist es möglicherweise auch dadurch, dass sich einige deutsche Ärzte und Praxen im Ausland niedergelassen haben.Wer sich zum Beispiel für seinen Zahnersatz nach Ungarn begibt, hat die Möglichkeit den Aufenthalt direkt mit einem Urlaub zu verbinden (Zahntourismus).

Viele Ärzte sprechen dort sehr gut deutsch. Ohne Zweifel ein Pluspunkt. Streng genommen möchte man dadurch zwar sicherlich die Reisekosten von den Behandlungskosten trennen und den Zahnersatz im Ausland so noch attraktiver machen. Bei einem Preisvergleich für Zahnersatz fällt jedoch häufig auf, dass die Gesamtkosten noch deutlich unter dem Eigenanteil in Deutschland liegen. Allerdings ist längst nicht jeder Patient bereit, für Zahnersatz eine Reise ins Ausland auf sich zu nehmen, weil möglicherweise das Vertrauen oder schlichtweg die Zeit dazu fehlt. Einen Preisvorteil möchte man jedoch trotzdem gerne in Anspruch nehmen.

Zahnersatz mit deutschen Materialien im Ausland herstellen lassen

Da Praxen, gleiche Art und Weise arbeiten, kaum die Möglichkeit haben riesige Preisunterschiede zu realisieren, kommt aufgrund des Lohnniveaus und der Materialkosten immer ein recht ähnlicher Preis zustande. Auf die Provision möchte kein Arzt verzichten und auf bessere Materialien möchte natürlich auch niemand freiwillig verzichten, daher sind diese Kosten hierfür bereits weitestgehend fix. Bei extremen Preisunterschieden wurde dann vielleicht schon an der Qualität gespart, da gilt es besonders aufzupassen und sich gegebenenfalls nach Prüfzeichen wie dem „CE“ zu erkundigen. Doch an den Lohnkosten kann eine ganze Menge eingespart werden, allerdings nur durch das niedrige Lohnniveau im Ausland. Dazu geben die Praxen die Aufträge, Zahnersatz herzustellen, an Labore weiter, die außerhalb von Deutschland arbeiten. Häufig sind diese Kooperationslabore ebenfalls in deutscher Führung, um Sprachbarrieren im Vorfeld zu umgehen und eine gute Qualität zu gewährleisten. Da die Herstellung des Zahnersatzes einen Großteil an den Gesamtkosten ausmacht, kann auch in Deutschland ordentlich beim Zahnersatz gespart werden. Hochwertigen Zahnersatz, der im Ausland hergestellt wurde, bekommt man inzwischen immer häufiger und auch ein Preisvergleich im Internet deutet an, mit welchen Kosten und welcher Ersparnis gerechnet werden kann. Anbieter für Zahnersatz aus dem Ausland gibt es reichlich. Über Google habe ich beispielsweise diesen hier gefunden. Grundsätzlich ist jedoch im Bereich Auslandszahnersatz Vorsicht geboten. Auch hier gibt es schwarze Schafe. Erkundigen Sie sich vorher genau, wem Sie Ihre Zähne anvertrauen. Das Internet ist hier ein gutes Mittel, um die Erfahrungen Dritter einzuholen.

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Thema: Zahnersatz

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Ein Kommentar

  1. Der Trend wird sich verändern. Die Lohnkosten in den betreffenden Ländern (China / Türkei) sind in den letzten Jahren durch die Decke gegangen. Zudem kommt die lange Laufzeit bei dem Versand dazu.

    In der Summe spart es schon ein paar Euros, dafür ist es deutlich mehr Stress und Organisationaufwand für die Praxis und den Patient. Vermutlich ist eher CAD/CAM der Trend der Zukunft. Der Zahntechniker wird dann durch Maschinen „ersetzt“. In Japan sind inzwischen sogar schon Pflegeroboter im Einsatz für die Arzeimittelausgabe und einfach Tätigkeiten. Es ist keine gute Entwicklung und bis es mit der Zahntechnik evtl. soweit ist, dauert es aber noch ein paar Jahre.

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