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Weiterbildungsmöglichkeiten für Pflegefachkräfte

Dienstag, 28. Februar 2012 | Autor:

Die Arbeit in der Pflege ist nicht nur eine beliebte Beschäftigung, sondern auch eine, die eine stark wachsende Nachfrage erfährt. Ob im Krankenhaus, als Kinderfachpfleger(in) oder in der häuslichen Pflege: Diese Berufswahl gilt als erfüllende Tätigkeit, die einen langfristigen gesellschaftlichen Nutzen aufweist und einen persönlichen, sinnvollen Lebensinhalt vermittelt.

In vielen Bereichen ist eine fachliche Weiterbildung erwünscht und Pflegekräften stehen hier verschieden Möglichkeiten offen. Als Fachrichtung besonders beliebt ist das Pflegemanagement, das zur verantwortlichen Pflegefachkraft ausbildet, die elementare organisatorische und verwaltungstechnische Kompetenzen vorweisen kann. Damit sind die Pflegekräfte berechtigt, in der Pflegedienstleitung oder als Stationsleitung zu arbeiten. Koordination, Qualitätssicherheit und Mitarbeiterkommunikation sind einige der anfallenden Aufgaben im Bereich Pflegemanagement. Durch diese Weiterbildung kann die Pflegekraft Defizite, die bei der praktischen Arbeit als störend empfunden wurden, nun auf der Leitungsebene zu beeinflussen.

Wer weniger theoretisch arbeiten möchte, der lässt sich in der Gerontopsychiatrie oder zur Pflegefachkraft in der Altenpflege ausbilden. Der Einsatzbereich reicht von der häuslichen Krankenpflege bis zur Beschäftigung in geriatrischen Abteilungen in Krankenhäuern oder speziellen Kliniken. In diesem Fachbereich wächst der Bedarf ständig. Verantwortlich dafür ist die demographische Entwicklung der letzten Jahrzehnte und der hohe Standard der modernen Medizin, der uns immer älter werden lässt. Da auf diesem Gebiet die Forschung nicht still steht, wird der Bedarf an Pflegefachkräften für alte Menschen höchstwahrscheinlich weiter zunehmen.

Die Aus- und Weiterbildung kann in Vollzeit an einer Hochschule erfolgen oder aber berufsbegleitend als Fernstudium. Vor- und Nachteile hängen von persönlichen Vorlieben ab. Ein wesentliches Kriterium für das Fernstudium Pflege ist Selbstdisziplin, denn diese Ausbildungsform lässt dem Einzelnen viele Freiheiten, seine (Lern)Zeiten flexibel zu planen. Ein Praktikum wird in jedem Fall ein Muss sein, hier helfen die eigenen beruflichen Kontakte sowie die Ausbildungsstätte. Die Fernakademien vermitteln Fachwissen und stellen Lernmaterial zusammen, das kompetent in die Fachgebiete einführt. Die Aufgaben sind so gestellt, dass sich der Lernerfolg bei der Bearbeitung einstellt.

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Thema: Ausbildung

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Ein Kommentar

  1. 1
    Elke 

    Eine Bekannte von mir hat bereits eine Umschulung gemacht und kann sich vor Jobangeboten kaum retten. Allerdings sollte frau dabei beachten, dass die Nachtdienste für den Bio-Rhytmus schwierig sind.

    Ansonsten… Danke für den Artikel

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