Wer mit Krankenschwestern arbeitet, braucht keine Feinde mehr…

… das behaupten angehende Ärzte!

Ich bin im Medizinstudentenforum auf eine Diskussion gestoßen, die die mich so richtig wütend gemacht hat. Die Beiträge sind zwar schon einige Jahre alt, aber ich vermute, dass unsere lieben Farmulanten und PJler heute auch keine bessere Meinung über das Krankenpflegepersonal haben.

… *nur Kopf schütteln kann* …

Hier beschreiben Medizinstudenten ihre Erfahrungen mit dem Pflegepersonal. Das zu lesen, macht mich wirklich sehr traurig. Da betüttelt man sie jahrelang, schaut das wie was zu essen und trinken abbekommen, bringt ihnen Benehmen bei („Vorstellen, wenn du neu bist“, „Anklopfen, wenn du ein Pat.zimmer betrittst“, …), erläutert ihnen den Unterschied zwichen einer Redon und Easyflo, erklärt ihnen tausendmal, warum man an eine Arterie keine Infusionen anhängen darf, tröstet sie nach einem verbalen „Einlauf“ des Oberarztes und DANN wird man als zickig, nervig und neidisch bezeichnet.

Ich glaube ich muss mein Verhalten den Möchtegern-Medizinern gegenüber in der Zukunft einwenig ändern, werde mein Helfersyndrom und meine Muttergefühle abbauen, denn wer möchte schon solch rotzfreche und unverschämte „Kinder“ haben!? Ich nicht!

Kennt HOUSE OF GOD wirklich jeder?

Falls es jemand nicht kennt, der sollte es schnell nachholen! Es lohnt sich wirklich! Kein Buch kommt der Krankenhausrealität so nahe wie House of God. Das Buch ist nicht ohne Grund ein Bestseller.

House of God Bild

Der Klinkalltag wird aus der Sicht von sechs jungen Ärzten, die ihr erstes Jahr im House of God absolvieren, auf sehr amüsante, zynische, sehr wahrheitsgetreue und manchmal auch völlig verzweifelte Art und Weise, beschrieben.

Ich habe das Buch vor vielen Jahren gelesen, viele Tränen dabei gelacht und kann mich heute immer noch an einige sehr einprägende Stellen erinnern. Den Begriff GOMER, den Mucki im vorhergehendem Beitrag schon erwähnte, werde ich ganz sicher nie vergessen.

Sehr beeindruckend waren auch die REGELN DES HOUSE OF GOD:

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Defibrillator als Discounter-Schnäppchen

Es ist unglaublich, da fehlen einem die Worte! Ich weiß wirklich nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Ich bin auf einen Artikel gestoßen und wollte meinen Augen nicht glauben was ich da gesehen und gelesen habe. Dieser Bericht hat bei mir mit bestimmt einige Extrasystolen ausgelöst! Also der Discounter PLUS hat Defibrillatoren, die jeder Otto-Normal-Verbraucher zu einem Preis von 799,95 bzw. 999,95 Euro erwerben kann, in seinem Sortiment.

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