Der Wein und seine Wirkung

Ob Alkohol im Allgemeinen und Wein im Besonderen gesund für den Menschen ist, ist zweifelsohne eine berechtigte Frage. Bereits die Römer und Griechen haben den Wein nicht nur wegen seiner positiven Wirkung auf den Kreislauf und den Magen-Darm-Trakt sehr zu schätzen gewusst. Damals wusste man nicht, warum der Wein eine bestimmte Wirkung Wein und Gesundheithatte – heute schon. Und dabei ist es auch unwesentlich, ob wir ihn gemäßigt genießen oder dabei zu tief ins Glas gesehen haben. Sicherlich kann man festhalten, dass die gesammelten Erkenntnisse der Ernährungswissenschaftler dem hemmungslosen Weintrinker eine deutliche Warnung und dem gemäßigten Weingenießer eine Genugtuung sind.

Wein besteht zwar zu 80 % aus Wasser, enthält aber auch die wertvollen Vitamine C und B6. Doch nicht nur Vitamine, vor allem die Phenole sind besonders wertvoll. Sie lassen sich sowohl im Holz der Fässer wie auch in den Traubenkernen nachweisen. In Kombination mit dem Alkohol haben sie tatsächlich eine gesundheitsfördernde Wirkung auf den menschlichen Körper. Die Senkung schädlicher Blutfette, die vorbeugende Wirkung im Hinblick auf Arterienverkalkung sowie Erweiterung der Gefäße und infolge dessen Senkung des Blutdrucks sind nur einige.

Neben den vielen positiven Eigenschaften dürfen die Risiken nicht außer acht gelassen werden. Vor allem ist die Einschätzung völlig falsch, dass die positive Wirkung gesteigert werden kann, je mehr Wein konsumiert wird. Deshalb sollte ein bestimmtes Tageslimit nicht überschritten werden, Anderenfalls steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Hormonhaushalt und Nervensystem werden gestört oder das Risiko für einen Schlaganfall wird erhöht. Nicht zu vergessen, dass intensiver Alkoholkonsum in die Abhängigkeit führen kann, Hemmschwellen senkt und die Redseligkeit steigert.

Doch was versteht man nun unter einem moderaten Weinkonsum? 20 g Alkohol sind ungefähr in einem Glas enthalten. Demnach sollten Frauen nur ein Glas Weiß- oder Rotwein trinken, bei Männern dürfen es auch zwei Gläser am Tag sein. Wird dieses Limit regelmäßig deutlich überschritten, schadet das in jedem Fall der Gesundheit. Viel Obst und Gemüse sollte daher auf dem Speiseplan stehen. Geht es um die Phenole, können sie dem Körper auch durch das Essen von Weintrauben zugeführt werden. Selbst die Figur verzeiht zu viel Alkohol nur schwer. Die Trauben im Wein bringen jede Menge Zucker mit und der ist weder für Schlankheitsbewusste noch für Diabetiker geeignet.

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Ein Gedanke zu „Der Wein und seine Wirkung“

  1. Gerade dieser Artikel schreit meiner Meinung danach nochmals ausdrücklich verstärkt auf die Risiken hinzuweisen (wenngleich auch der Autor weiter unten ganz klar auf diese eingeht!). Ich bin auch der Meinung, dass man Alkohol nicht von vorn herein verteufeln sollte! So ein leckeres Glas Rotwein ist doch was Tolles! Nur darf man nicht denken, das Alkohol ja nicht so gefährlich sein kann, wenn er zu solch vielen Gelegenheiten getrunken wird – vielmehr muss man sich ab und an auch mal bewusst machen, was Alkohol alles mit einem anstellen kann… Wenn man das nicht aus den Augen verliert, darf man wie ich denke seinen Wein oder auch sein Bier ab und an sehr wohl und zurecht genießen.

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