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Weiterbildung als Altenpfleger(in): Grundsätzliches und Tipps

Montag, 18. Oktober 2010 | Autor:

Weiterbildung als examinierte(r) Altenpfleger(in) – verschiedene Optionen

Die Situation im Gesundheitswesen ist weiter angespannt. Als Strategie gegen die chronische Unterbesetzung im Personalwesen wird zum einen dessen gezielte Qualifizierung diskutiert, zum anderen soll es leichter möglich sein, beruflich voranzukommen.

Die Weiterbildung im Bereich Altenpflege ist dabei sehr vielschichtig. Eine Vielzahl von Anbietern offeriert unzählige Kurse zu spezifischen Thematiken. Die wichtigsten sind: Training für Führungsaufgaben (Qualifizierung für Pflegedienstleitung), Erlernen von Stresstraining für Senioren, Schulungen zur Sterbebegleitung, Aneignung von Bewegungskompetenzen im Sinne der Kinästhetik, Persönlichkeitsentwicklung als Schlüsselkompetenz oder Basale Stimulation als erprobte Methode.

Außerdem können sich Altenpfleger(innen) auf berufliche Veränderungen innerhalb des Gesundheitswesens konzentrieren. Möglich ist beispielsweise eine Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger oder zur Fachkrankenschwester für die Pflege von psychisch erkrankten Menschen. Dies könnte eine Möglichkeit sein für qualifiziertes Pflegepersonal, das sich einen anderen thematischen beruflichen Hintergrund wünscht, ohne die Pflege verlassen zu wollen. Eine andere Option ist die Ausrichtung auf das Ausfüllen einer Stelle als Leiter oder Leiterin einer bestimmten Pflegeeinheit im Gesundheitswesen (Stationsleiter(in), was erweiterte Befugnisse und neue Erlebnishorizonte mit sich bringt.

Doch bei der Wahl der Kurse zur Fortbildung – in welchem Bereich auch immer – ist Vorsicht geboten. Zwar wird bei erfolgreichem Besuch in der Regel ein Zeugnis ausgestellt, aber dieses ist nicht zwingend auch staatlich anerkannt. In letzterem Falle hat der Absolvent zwar dazugelernt, hat sich aber nicht offiziell weiterqualifiziert. Daher sollten im Vorfeld bei der jeweiligen Institution zur Weiterbildung Erkundigungen eingeholt werden, um die richtige Strategie zur weiteren Qualifizierung zu finden.

Eine weitere Möglichkeit: Um sich als Altenpfleger(in) zur Krankenschwester oder zum Krankenpfleger ausbilden zu lassen, muss eine Ausbildung absolviert werden, wobei aber die berufliche Vorbildung angerechnet und die Lehrzeit somit verkürzt wird.

Für Interessenten für den Beruf Altenpfleger(in), etwa Pflegehelfer oder Pflegeassistenten, gibt es mittlerweile einige Angebote zur Weiterbildung. Voraussetzung ist meist, dass zusätzliche Wochenarbeitsstunden absolviert werden, außerdem umfasst die Ausbildung auch einen theoretischen Teil. Ein solches Modellprojekt wird derzeit beispielsweise in Hamburg erprobt, wo die Ausbildung zum Altenpfleger auch in Teilzeit mit einer Verlängerung der Lehrzeit von zwei auf drei Jahre angeboten wird.

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Thema: Ausbildung

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3 Kommentare

  1. Ich finde auch, dass Langzeitarbeitslose ruhig eine Schulung im Bereich Altenpflege gestellt bekommen sollten, um der Gesellschaft wenigstens ein bisschen etwas zurückgeben zu können.

  2. 2
    Altenpflegerin 

    Was ist das für eine Aussage?
    Langzeitarbeitslose?das heißt das jeder depp in der altenpflege arbeiten kann oder wie??ich glaube die sollten sich eher im klaren sein warum sie langzeitarbeitslos sind und nicht irgendwas machen.
    es geht darum das man sich mehr qualifizieren sollte und mehr verantwortung übernimmt.

  3. 3
    Sarah 

    Hallo,
    ich habe eine Frage,mommentan bin ich noch in der Ausbildung zur Altenpflegerin,da ich aber gerne nach meiner ausbildung wieder im krankenhaus tätig sein möchte, wollte ich fragen ob das überhaupt geht? und wie lange diese ausbildung zur gesundheits-und krankenpflegerin dauert (nach meiner ausbildung als altenpflegerin)?Danke schonmal im vorraus für eine nette antwort.

    lg sarah

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