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Erholsamer Schlaf bringt die Gesundheit

Mittwoch, 13. Oktober 2010 | Autor:

Wie schlafen die Deutschen?

Interessante Erkenntnisse liefert eine Emnid-Studie

Wie allgemein bekannt ist, ist ein erholsamer und ausreichender Schlaf Balsam für Körper und Seele. Er hilft dabei, dass wir uns regenerieren und neue Kräfte auftanken können, die in der heutigen schnelllebigen Zeit unerlässlich sind.
Viele Schlafforscher haben sich bereits mit der Frage beschäftigt, wie Schlaf am erholsamsten gestaltet werden kann. Vergleichsweise wenig Studien hingegen haben sich bisher mit der Frage beschäftigt: Wie schlafen die Deutschen?

Nackt schlafen – Seltenheit oder weit verbreitet in Deutschland?

Viele Menschen verbinden mit nacktem Schlafen ein besonders hohes Maß an Freiheit. Andere wiederum können sich ein kleiderloses Schlafen aus hygienischen Bedenken nicht vorstellen. Licht ins Dunkel bringt in dieser Frage eine Umfrage unter 1.002 deutschen Bundesbürgern ab 14 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Emnid.
Nur die wenigsten Personen verzichten auf Nachtwäsche während des Schlafens. Gerade einmal fünf Prozent der befragten Personen gaben an, unbekleidet zu schlafen. 47 Prozent der Befragten bevorzugen als Schlafgarderobe einen Pyjama gefolgt von einem Nachthemd und einem einfachen T-Shirt. Bequeme Nachtwäsche hat somit weiterhin Hochkonjunktur in bundesdeutschen Schlafzimmern.

Schlafposition

Bei der Schlafposition der Deutschen herrscht ebenso Einigkeit. Die überwältigende Mehrheit von 80 Prozent bevorzugt zum Einschlafen die Seitenlage. Die weiteren 20 Prozent verteilen sich gleichmäßig auf Rücken- und Bauchlage.

Tipps für einen erholsamen Schlaf

Schlafforscher empfehlen eine kühle Umgebung für einen optimalen und erholsamen Schlaf. Diesen Ratschlag befolgen 75 Prozent der Befragten. Stolze 57 Prozent schlafen im Winter und Sommer sogar bei offenem Fenster. Dies erklärt vielleicht den geringen Prozentsatz an Nacktschläfern.

Trotz aller bekannten Hausmittelchen und Tipps für einen erholsamen Schlaf: Mehr als ein Drittel der befragten Personen leidet unter Schlafproblemen. Einschlaf- und Durchschlafstörungen sind unter den betroffenen Personen besonders verbreitet. Nicht jedermann fühlt sich von derartigen Schlafproblemen beeinträchtigt. Nur 11 Prozent der betroffenen Personen gaben an, unter Schlafproblemen zu leiden. Die Wissenschaft weiß, dass dauerhafte Schlafprobleme die Lebenserwartung und Belastbarkeit eines Menschen deutlich reduzieren können.

Experten empfehlen für einen erholsamen Schlaf auf allzu deftige Speisen vor dem Zubettgehen zu verzichten. Ein warmes Bad hingegen hilft dem Körper zu entspannen, was die Grundlage des Einschlafens bildet. Auch ein warmer Früchte- oder Kamillentee kann beruhigend und damit entspannend wirken.

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Thema: Krankenpflege Allgemein

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2 Kommentare

  1. 1
    Heike 

    Guten Tag,

    ich leide seit nunmehr drei Jahren unter Schlafproblemen. Diese rühren höchstwahrscheinlich von meinen Wechseljahren her, aber bisher konnte mir kein Arzt und keine Entspannungstherapie helfen. Gibt es weitere Lösungsansätze?

  2. 2
    Konopka 

    Auch ich litt vor einiger Zeit an massiven Schlafproblemen. Das erste was mir half war die Tatsache, dass ich mir einredete, dass mein Körper sich den Schlaf schon holt, den er zum überleben braucht. Also, mit anderen Worten, ich musste mich nicht aktiv darum kümmern möglichst schnell einzuschlafen, um den von mir bezifferten Schlaf zu bekommen. Dieses erste Resultat war daraufhin schon einmal sehr erfolgsversprechend. Meine Pulsfrequenz nahm, als ich ins Bett ging, deutlich ab. Und damit einhergenden, die Angst vor dem Einschlafen. Ein guter Anfang – aber noch nicht komplett ausreichend. Das wäre auch zu einfach gewesen.

    Die zweite und damit ergänzende Maßnahme die ich traf, war ein Trick, der erfolgreich bei durch Kriegseinsätzen traumatisierten Soldaten angewendet wurde und zu extrem hohen Erfolgquoten votierte.

    Ich schrieb vor dem zu Bett gehen die Probleme, die mich aktuell quälten, auf ein Blatt Papier und legte sie in eine Schublade. Dadurch lud ich alles ab, was mich beim Einschlafen belasten würde. „Die Lösung der Probleme werde ich dann morgen angehen !“

    Ergänzend gab es dann noch ein paar weitere Hilfen, die in Richtung Problem-Verursacher-Lösung gingen. Die sogenannte GROW-Methode hat mir hier wesentlich geholfen. Sie hilft, die Ursachen (psychischer Natur) zu erkennen, zu analysieren und in verschiedenen Schritten abzustellen.

    Es hat mir geholfen. Natürlich bin ich nicht alleine auf diese Ideen gekommen – wie auch ? Ich hatte ja mit mir zu tun. Die Hilfen fand ich bei meinen Recherchen im Internet (http://www.google.de/search?q=schlafprobleme). Anfangs war ich noch recht skeptisch, doch die Ergebnisse überzeugten mich.

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