Durch gesunde Ernährung zum Traumkörper

Aus ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten, sind manche Diäten so genannte Mangelernährungen und eher gesundheitlich bedenklich. Eine angemessene Kalorien- und Ballaststoffzufuhr, sollte dem individuellen Bedarf gesunde ernährungangepasst sein. Es ist wahrhaftig kein Geheimnis, dass eine Überversorgung des eigenen Körpers zu ungeliebten Fettpölsterchen führen kann, denn der Organismus des Menschen scheidet ein Zuviel an Nährstoffen nicht zwingend aus, sondern lagert diese an. Der Fettanteil am Körpergewicht nimmt dadurch zu.

Im umgekehrten Falle führt eine dosierte Unterversorgung über die Nahrungsmittel durchaus zu einem graduellen Abbau dieser angelagerten Fettreserven im Körper.

Der Fettanteil am Gewebe und somit auch das Gesamtgewicht zeigt dann oft auch eine abnehmende Tendenz. Um für einen Menschen den exakten Bedarf an Nahrungsmitteln zu eruieren, sind für den Ernährungswissenschaftler zunächst die Ermittlung einiger, persönlicher Parameter von großer Wichtigkeit. Fest steht, dass ein aktiver Mensch mit einem höheren Aufkommen an Muskelarbeit, auch eine wesentlich höhere Energieleistung des Körpers durch seine Nachrungsaufnahme kompensieren sollte. Der tägliche Bedarf kann beispielsweise bei einem engagierten Sportler das Mehrfache von dem ausmachen, was ein überwiegend im Sitzen arbeitender Mensch im Normalfall an Nahrungsmittelbedarf hat. Nicht immer kompensieren Bürokräfte zum Beispiel ihr Bewegungsdefizit durch Freizeitsport und nicht alle im Sitzen arbeitenden Teile der Bevölkerung reduziert sinnvoll und angepasst die Nahrungsaufnahme.

Eine ausgewogene Ernährung berücksichtigt das tägliche Bewegungsprofil und auch persönliche Präferenzen. So benötigt auch beispielsweise die Muskelbildung gewisse Aminosäuren und Nährstoffe, welche über die Nahrung aufgenommen werden sollten. Eine Gewichtszunahme durch Muskelbildung ist selten unerwünscht, hier spielen aktivere Bewegungsprofile eine tragende Rolle, denn der Körper ist flexibel und versucht eine Anpassung an den Bedarf. Das Körperfettverhältnis zur Muskelmasse wird oft in der Folge kleiner, aber nicht bei jedem Menschen sind die Traumkörpermaße durch ein geändertes Bewegungsprofil erreichbar.

Unterstützend wählen manche Zeitgenossen und -genossinnen die plastische Chirurgie zur Hilfestellung. Hartnäckiges Fett kann optional abgesaugt werden und andere Optionen der plastischen Chirurgie stehen bereit. Der Traumkörper ist ohne ein grundlegendes Umdenken bei der Ernährungsbilanz nicht allein durch die plastische Chirurgie zu realisieren, aber etwas nachhelfen kann der Chirurg schon recht wirkungsvoll. Die Umstellung der Ernährung, hin zu einer bedarfsorientierten Nahrungszufuhr ist sicher auch gesundheitsförderlich, wenn „wertige“ Kost zunehmend Junkfood ersetzt. Seien Sie gut zu Ihrem Körper, der wird es Ihnen danken.

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3 Gedanken zu „Durch gesunde Ernährung zum Traumkörper“

  1. Bald ist wieder Sommer – Zeit wieder in Form zu kommen. Das Ende des Winterspecks naht! Danke für den Post…

  2. Hallo Daniel,
    guter Artikel. Für Einsteiger ein gutes Lesewerk um ins Thema einzusteigen 🙂
    Zu „[…]scheidet ein Zuviel an Nährstoffen nicht zwingend aus, sondern lagert diese an[…]“ – Nährstoffe im klassichen Verständnis werden nicht gelagert. Sie werden verbraucht oder ausgeschieden. Hat der Körper keinen Bedarf mehr, werden diese einfach verstoffwechselt. Richtig ist jedoch, dass dies bei der Aufnahme von Energie in Form vom Zucker und Fett so geschieht. In dem Fall spart der Körper sozusagen für schlecht Zeiten 🙂

    Toller Blog, weiter so!
    Clemens

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