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Hilfe gegen Altersflecken – doch Vorsicht: Alle Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile

Sonntag, 23. Februar 2014 | Autor:

AltersfleckenBei Altersflecken handelt es sich um harmlose Pigmentstörungen, die eigentlich keiner Behandlung bedürfen. Viele Menschen empfinden sie jedoch als Schönheitsmakel und möchten sie entfernen. Das ist mithilfe von Bleichcremes, Lasertherapien und anderen Verfahren durchaus möglich, jedoch sollten stets sämtliche Vor- und Nachteile bedacht werden. 

Bleichcremes

Bleichcremes haben einen entscheidenden Vorteil: Die Präparate sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und die Anwendung ist recht einfach. Bei sehr stark ausgeprägten Pigmentflecken sind jedoch stärker dosierte Produkte notwendig, für die ein ärztliches Rezept erforderlich ist. Zudem besteht bei Bleichcremes stets die Gefahr, dass nicht nur die Flecken selbst, sondern auch die angrenzenden Hautbereiche gebleicht werden, was ein uneinheitliches, fleckiges Hautbild zur Folge haben kann. Nicht zuletzt erfordert die Behandlung Geduld: Bleichcremes müssen über mehrere Wochen aufgetragen werden, damit sich ein Effekt bemerkbar macht. In der Kritik stehen auch bestimmte Inhaltsstoffe, insbesondere Hydrochinon: Die Substanz kann bei längerer Anwendung die Haut schädigen und steht im Verdacht, Krebs auszulösen. Es gibt allerdings inzwischen auch schon Cremes, die die Haut nicht bloß bleichen, sondern die Pigmentflecken hautverträglicher durch einen bestimmten Wirkstoff verblassen lassen (weitere Informationen). Lassen Sie sich trotzdem in der Apotheke oder von Ihrem Hautarzt beraten, um ein geeignetes Produkt ausfindig zu machen und Anwendungsfehler zu vermeiden.

Chemisches Peeling und Lasertherapie

Bei einem chemischen Peeling werden die obersten Hautschichten abgelöst, um die Haut zur Bildung neuer Hautzellen anzuregen. Diese Behandlung ist zwar sehr effektiv, hat jedoch ebenfalls Nachteile: Die Haut wird stark gereizt, und mitunter entsteht eine wunde Stelle, die mehrere Tage benötigt, um vollständig abzuheilen. Nach einem Tiefen-Peeling, welches mit Trichloressig durchgeführt wird, dauert es gar mehrere Wochen, bis die Haut sich erholt hat. Das Risiko für Infektionen ist in diesem Zeitraum stark erhöht. Als besonders wirkungsvoll zur Behandlung von Altersflecken gilt die Lasertherapie. Auch hier benötigt die Haut jedoch etwa zwei Wochen, um sich zu regenerieren. Viele Patienten spüren ein Brennen, welches den Schmerzen bei einem Sonnenbrand ähnelt. Weiterer Nachteil: Die Haut muss nach der Behandlung mehrere Wochen vor der Sonne geschützt werden.

Therapieauswahl sorgfältig abwägen

Altersflecken sind zwar harmlose Pigmentablagerungen in der Haut – wer sie aber trotzdem loswerden möchte, hat verschiedene Möglichkeiten, die sorgfältig durchdacht werden sollten: Sowohl Bleichcremes als auch chemische Peelings und Lasertherapien können unangenehme Nebenwirkungen haben, die von leichtem Brennen über Schwellungen bis hin zu dauerhaften Hautschäden reichen.

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Thema: Gesundheit, Sonstiges

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