Damit alle Prozesse des Alltags optimal laufen, ist Nachtarbeit nötig. Für Pflegepersonal, Polizisten, Busfahrer, Industriearbeiter, … beginnt der Arbeitstag häufig, wenn andere schlafen gehen.
Laut Statistiken arbeiten in Deutschland 17. Millionen Menschen ständig, in regelmäßigen Abständen oder manchmal in der Nacht. Auch, wenn es viele Menschen gibt, die sehr gerne nachts arbeiten (ich gehöre auch dazu), sollten wir nicht vergessen, dass Nachtarbeit eine Arbeit gegen die innere Uhr des Menschen ist und wir damit unserem Körper nichts Gutes tun. Egal ob Nachteule oder nicht, auf Dauer kommt es zu gesundheitlichen Schäden.
Untersuchungen des BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege) haben ergeben, dass die gleichen Tätigkeiten nachts um 60% anstrengender sind als tagsüber.
Monat: November 2008
~ Pflastis Examensfragen ~
Geh aus der Prüfung ohne Schock, mit Pflastis Fragen aus dem Blog 🙂
FRAGE: Welche Kontraindikationen gibt es für Darmeinläufe?
AGnES-Info
AGnES – Info, die 3.
Hier ein paar neue Infos über die mobile Praxisassistentin:
Eigentlich sollten hier ab 31.Okt./1.Nov.`08 (Nach der letzten Konferenz zum Thema Gemeindeschwester) wie versprochen Neuigkeiten über die AGnES (Arztentlastende, Gemeindenahe, E-Health-gestützte, Systemische Intervention), bezüglich deren Ausbildung, Vergütung, Einsatzgebiete, Stellenangebote/- gesuche, etc. stehen. Leider konnte ich bisher keine nützlichen Informationen zu diesem Thema finden. Die Modellprojekte der Uni Greifswald laufen noch bis Ende 2008. Die Weiterentwicklung soll größten Teils über Mittel der beteiligten Länder, dem Europäischem Sozialfonds (ESF) und den jeweiligen kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkasse finanziert werden. (Mehr dazu nach Abschluss der Verhandlungen!)
Wer ist Mucki?
Habt ihr euch nicht schon immer mal gefragt wer eigentlich hinter Muckis Karikaturen im Krankenschwester-Blog steckt. So, nun lüfte ich heute das große Geheimnis. Mucki, die außerhalb des Blogs Stefanie Frank heißt, ist eine junge, sehr begabte Würzburger Künstlerin, die, wie man anhand der Bilder unschwer erkennen kann, jeden Tag mit oder in der Krankenhauswelt zu tun hat, sonst würde sie die einzelnen Szenen bzw. Persönlichkeiten nicht so treffend zeichnen können. Mucki ist neben ihrem Hobby, mit dem sie meiner Meinung nach auch ihren Lebensunterhalt verdienen könnte, eine hervorragende Krankenschwester. Ich hatte vor einigen Jahren das Vergnügen, sie bei ihren ersten Schritten im Berufsleben zu begleiten. Das war eine sehr schöne und lustige Zeit. Ich bin sehr froh, dass ich sie überreden konnte den Krankenschwester-Blog mit ihren Karikaturen aufzulockern. Mucki zeichnet nicht nur Karikaturen. Viele andere Maltechniken stellen für sie auch kein Problem dar. Egal ob sie einen Stift oder Pinsel in die Hand nimmt, entsteht immer ein gelungenes und wunderschönes Kunstwerk. Leider ist Mucki viel zu bescheiden und es ist ihr nicht immer klar, dass sie künstlerisch sehr begabt ist und meistens ist viel Überzeugungsarbeit nötig um ihre Bilder unter die Menschen zu brigen. An dieser Stelle möchte ich Danke sagen für all die schönen Karikaturen über die ich bisher im Krankenschwester-Blog schmunzeln durfte und freue mich noch auf viele amüsante Kunstwerke!
Wie die Steinlaus in den Pschyrembel kam

Die Steinlaus oder auch Petrophaga Lorioti genannt, wurde 1976 vom Komiker Loriot entdeckt und in einem Sketch als ein nicht existierendes Fabelwesen vorgestellt. Es handelt sich um ein scheues Nagetier, das sich von Steinen ernährt.
1983 wurde die Steinlaus auch für den Pschyrembel interessant und schaffte es zu einem Nihilartikel. Von da an gibt es bis auf eine Ausnahme in jeder Ausgabe des medizinischen Nachschlagewerks eine „Steinlaus-Geschichte“. Es geht u.a. um Forschungsarbeiten, bei denen der Steinlaus bei der Therapie von Gallen-, Blasen- und Nierensteinen eine Bedeutung zugeschrieben wird. Dieses kleine Nagetier soll auch aufgrund seines großen Appetits für den Fall der Berliner Mauer und sogar für das Ende der Steinzeit verantworlich sein.
In der 257. Auflage des Pschyrembels wurde aus Zweifel bezüglich der Seriosität auf den Steinlaus-Eintrag verzichtet. Die Folge waren heftige Leserproteste und daher erscheint die Steinlaus in der darauffolgenden Ausgabe 1997 in gewohnter Form mit neuen Erkenntnissen wieder.

