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Beiträge vom » Oktober, 2010 «

Beitragserhöhungen im Gesundheitswese

Dienstag, 26. Oktober 2010 | Autor:

Und wieder einmal heißt die Devise: Unsere Gesundheit wird teurer. Die Krankenkassen erhöhen ein weiteres Mal ihre Beiträge, welche im Jahr 2011 von 14,9% auf 15,5% angehoben werden. Auch die Erhebung eines Zusatzbeitrags einiger gesetzlicher Krankenkassen wird diskutiert.

Die Erhöhung in der gesetzlichen Krankenversicherung

Krankenversicherung © Birgit Reitz-Hofmann - Fotolia.comWorauf die Erhöhung des Krankenkassenbeitrags zurückzuführen ist? Wie immer wird mit den steigenden Kosten im Gesundheitswesen argumentiert. Begründet werden diese Mehrkosten durch das Ansteigen von Arzthonoraren sowie der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft. Das Gesundheitswesen entwickelt sich kontinierlich weiter und mit ihr auch die
Möglichkeiten von Behandlungen und der damit verbundenen Bekämpfung von Krankheiten. Diese Tatsache führt zwangsläufig zu einer Alterung der Gesellschaft, welche in erhöhten Kosten für die Krankenpflege und das gesamte Gesundheitswesen resultiert. An wen diese Kosten weitergegeben werden? Selbstverständlich an die Bevölkerung.

Zinsniveau macht den Privaten Krankenversicherungen zu schaffen

Zusätzlich schlage die Finanzkrise nach wie vor zu Buche. Auch die privaten Krankenversicherungen schließen demzufolge Erhöhungen von Beiträgen nicht mehr aus. Durch die Finanzkrise ist das Zinsniveau deutlich gesunken, so dass die privaten Krankenversicherungen kein ausreichendes Kapital aus ihren Rücklagen gewinnen können. Da bleibt wie so oft nur das einzige Mittel der Kompensation. Die Erhöhung der allgemeinen Beiträge.

GKV oder PKV?

Die Frage, ob gesetzliche oder private Krankenversicherung lässt sich aber nach wie vor nicht eindeutig beantworten. Es sei jedoch jedem der Zahn gezogen, der nun Bedenken anmeldet in die PKV zu wechseln. Nur aufgrund des schlechten Zinsniveaus und den damit einhergehenden Beitragserhöhungen auf die Private Krankenversicherung zu verzichten, ist blauäugig. Die Gesetzlichen Krankenversicherungen stehen im Grunde noch wesentlich schlechter da, da sie überhaupt keine Rücklagen besitzen. Die PKV kann also auf lange oder kurze Sicht nach wie vor die günstigere und bessere Alternative sein. Hinzu kommt, dass der Wechsel aus der GKV in die PKV im kommenden Jahr vereinfacht werden soll. Ebenso das Wechseln innerhalb der PKV. Abgeschreckt sein braucht also im Grunde niemand. Fakt ist, dass ein Versicherungsvergleich die beste Möglichkeit ist, die Beitragserhöhungen abzufangen. Fakt ist natürlich auch, dass unsere Gesundheit von Jahr zu Jahr teurer zu werden scheint.

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Weiterbildung als Altenpfleger(in): Grundsätzliches und Tipps

Montag, 18. Oktober 2010 | Autor:

Weiterbildung als examinierte(r) Altenpfleger(in) – verschiedene Optionen

Die Situation im Gesundheitswesen ist weiter angespannt. Als Strategie gegen die chronische Unterbesetzung im Personalwesen wird zum einen dessen gezielte Qualifizierung diskutiert, zum anderen soll es leichter möglich sein, beruflich voranzukommen.

Die Weiterbildung im Bereich Altenpflege ist dabei sehr vielschichtig. Eine Vielzahl von Anbietern offeriert unzählige Kurse zu spezifischen Thematiken. Die wichtigsten sind: Training für Führungsaufgaben (Qualifizierung für Pflegedienstleitung), Erlernen von Stresstraining für Senioren, Schulungen zur Sterbebegleitung, Aneignung von Bewegungskompetenzen im Sinne der Kinästhetik, Persönlichkeitsentwicklung als Schlüsselkompetenz oder Basale Stimulation als erprobte Methode.

Außerdem können sich Altenpfleger(innen) auf berufliche Veränderungen innerhalb des Gesundheitswesens konzentrieren. Möglich ist beispielsweise eine Weiterbildung zum Fachkrankenpfleger oder zur Fachkrankenschwester für die Pflege von psychisch erkrankten Menschen. Dies könnte eine Möglichkeit sein für qualifiziertes Pflegepersonal, das sich einen anderen thematischen beruflichen Hintergrund wünscht, ohne die Pflege verlassen zu wollen. Eine andere Option ist die Ausrichtung auf das Ausfüllen einer Stelle als Leiter oder Leiterin einer bestimmten Pflegeeinheit im Gesundheitswesen (Stationsleiter(in), was erweiterte Befugnisse und neue Erlebnishorizonte mit sich bringt.

Doch bei der Wahl der Kurse zur Fortbildung – in welchem Bereich auch immer – ist Vorsicht geboten. Zwar wird bei erfolgreichem Besuch in der Regel ein Zeugnis ausgestellt, aber dieses ist nicht zwingend auch staatlich anerkannt. In letzterem Falle hat der Absolvent zwar dazugelernt, hat sich aber nicht offiziell weiterqualifiziert. Daher sollten im Vorfeld bei der jeweiligen Institution zur Weiterbildung Erkundigungen eingeholt werden, um die richtige Strategie zur weiteren Qualifizierung zu finden.

Eine weitere Möglichkeit: Um sich als Altenpfleger(in) zur Krankenschwester oder zum Krankenpfleger ausbilden zu lassen, muss eine Ausbildung absolviert werden, wobei aber die berufliche Vorbildung angerechnet und die Lehrzeit somit verkürzt wird.

Für Interessenten für den Beruf Altenpfleger(in), etwa Pflegehelfer oder Pflegeassistenten, gibt es mittlerweile einige Angebote zur Weiterbildung. Voraussetzung ist meist, dass zusätzliche Wochenarbeitsstunden absolviert werden, außerdem umfasst die Ausbildung auch einen theoretischen Teil. Ein solches Modellprojekt wird derzeit beispielsweise in Hamburg erprobt, wo die Ausbildung zum Altenpfleger auch in Teilzeit mit einer Verlängerung der Lehrzeit von zwei auf drei Jahre angeboten wird.

Thema: Ausbildung | 3 Kommentare

Erholsamer Schlaf bringt die Gesundheit

Mittwoch, 13. Oktober 2010 | Autor:

Wie schlafen die Deutschen?

Interessante Erkenntnisse liefert eine Emnid-Studie

Wie allgemein bekannt ist, ist ein erholsamer und ausreichender Schlaf Balsam für Körper und Seele. Er hilft dabei, dass wir uns regenerieren und neue Kräfte auftanken können, die in der heutigen schnelllebigen Zeit unerlässlich sind.
Viele Schlafforscher haben sich bereits mit der Frage beschäftigt, wie Schlaf am erholsamsten gestaltet werden kann. Vergleichsweise wenig Studien hingegen haben sich bisher mit der Frage beschäftigt: Wie schlafen die Deutschen?

Nackt schlafen – Seltenheit oder weit verbreitet in Deutschland?

Viele Menschen verbinden mit nacktem Schlafen ein besonders hohes Maß an Freiheit. Andere wiederum können sich ein kleiderloses Schlafen aus hygienischen Bedenken nicht vorstellen. Licht ins Dunkel bringt in dieser Frage eine Umfrage unter 1.002 deutschen Bundesbürgern ab 14 Jahren durch das Marktforschungsinstitut Emnid.
Nur die wenigsten Personen verzichten auf Nachtwäsche während des Schlafens. Gerade einmal fünf Prozent der befragten Personen gaben an, unbekleidet zu schlafen. 47 Prozent der Befragten bevorzugen als Schlafgarderobe einen Pyjama gefolgt von einem Nachthemd und einem einfachen T-Shirt. Bequeme Nachtwäsche hat somit weiterhin Hochkonjunktur in bundesdeutschen Schlafzimmern.

Schlafposition

Bei der Schlafposition der Deutschen herrscht ebenso Einigkeit. Die überwältigende Mehrheit von 80 Prozent bevorzugt zum Einschlafen die Seitenlage. Die weiteren 20 Prozent verteilen sich gleichmäßig auf Rücken- und Bauchlage.

Tipps für einen erholsamen Schlaf

Schlafforscher empfehlen eine kühle Umgebung für einen optimalen und erholsamen Schlaf. Diesen Ratschlag befolgen 75 Prozent der Befragten. Stolze 57 Prozent schlafen im Winter und Sommer sogar bei offenem Fenster. Dies erklärt vielleicht den geringen Prozentsatz an Nacktschläfern.

Trotz aller bekannten Hausmittelchen und Tipps für einen erholsamen Schlaf: Mehr als ein Drittel der befragten Personen leidet unter Schlafproblemen. Einschlaf- und Durchschlafstörungen sind unter den betroffenen Personen besonders verbreitet. Nicht jedermann fühlt sich von derartigen Schlafproblemen beeinträchtigt. Nur 11 Prozent der betroffenen Personen gaben an, unter Schlafproblemen zu leiden. Die Wissenschaft weiß, dass dauerhafte Schlafprobleme die Lebenserwartung und Belastbarkeit eines Menschen deutlich reduzieren können.

Experten empfehlen für einen erholsamen Schlaf auf allzu deftige Speisen vor dem Zubettgehen zu verzichten. Ein warmes Bad hingegen hilft dem Körper zu entspannen, was die Grundlage des Einschlafens bildet. Auch ein warmer Früchte- oder Kamillentee kann beruhigend und damit entspannend wirken.

Thema: Krankenpflege Allgemein | 2 Kommentare

Medizinische Versorgung in Entwicklungsländern

Dienstag, 12. Oktober 2010 | Autor:

„Männer und Frauen waren krank,
weil sie arm waren und sie wurden noch ärmer,
weil sie krank waren und kränker, weil sie ärmer waren.“

Dieses Zitat von Charles-Edward Amory Winslow aus dem Jahre 1951 trifft auch heute noch in vielen Ländern dieser Erde zu. Arme Menschen in aller Welt können sich weder genügend gesunde Ernährung und sauberes Trinkwasser leisten, um Krankheiten vorzubeugen, noch Medikamente und sonstige Heilmittel, um Krankheiten zu heilen oder zu lindern.

Entwicklungshilfe

Entwicklungshilfe @wikimedia.org

Insbesondere davon betroffen sind arme Menschen in Ländern, wo aufgrund von Kriegen, allgemeiner Verarmung, sowie Dürre oder sonstiger Naturkatastrophen bereits ein Mindestmaß an zur Versorgung notwendiger Güter grundsätzlich gar nicht vorhanden ist. Und immer trifft diese Misere vor allem Kinder am härtesten.

Etwa 1 Milliarde Menschen leiden derzeit Hunger und in 29 Ländern ist die Ernährungslage „alarmierend“ oder sogar „extrem alarmierend“ – so die zentralen Ergebnisse des gerade vorgestellten Welthunger-Index 2010. Und alle 15 Minuten stirbt ein Kind! weiter…

Thema: Krankenpflege Allgemein | Beitrag kommentieren

Cholesterin, Ernährung und Gesundheit

Montag, 11. Oktober 2010 | Autor:

Irrtümlich wird Cholesterin meistens für ein gesundheitsschädigendes Gift gehalten. Doch ist es so, dass wir ohne diesen Stoff nicht leben könnten. Unser Körper bedürft der in der Leber erzeugten fettkomparablen Substanz zum Aufbau von Zellwänden, ebenso wie zur Produktion von Gallensäuren, Vitamin D und Sexualhormonen.

Cholesterin ist dann schädlich, wenn Ihr Körper zu viel davon aufnimmt. Besonders in tierischen Fetten wie beispielsweise in Milch, Butter, Eiern oder Fleisch befindet sich eine große Menge. Wenn das Cholesterin im Blutkreislauf zerfällt und es ich an den Arterienwänden anlagert, kann es zu Problemen kommen. Diesem Oxidations-Prozess unterliegen vor allem die sogenannten Lipoproteine niedriger Dichte, kurz LDL genannt. Diese werden von den Fresszellen unseres Immunsystems wie Eindringlinge behandelt. Zurück bleibt ein fettiger, fester Belag, welcher die Gefäße verengt. Der Blutfluss wird beeinträchtigt und im schlimmsten Fall kann er auch unterbrochen werden. Wenn das in den Arterien passiert, welche das Herz versorgen, kommt es zum Herzinfarkt. Wenn jedoch die Blutgefäße betroffen sind, die das Gehirn versorgen, kann es einen Schlaganfall verursachen.

Es existiert allerdings nicht nur das “schlechte” Cholesterin, sondern auch das “gute” Cholesterin. Diese zweite Art, die Lipoproteine hoher Dichte, auch als HDL bekannt, ist ein Schutzmechanismus. Sie transportieren das “schlechte” LDL aus dem Blut in die Leber.

Auf diese Art und Weise reglementiert unser Organismus den Blutfettspiegel ganz von allein. Wenn jedoch der LDL-Cholesterinspiegel zu hoch ansteigt, kann das “gute” HDL-Cholesterin seine Funktion nicht mehr gewährleisten. Das heißt also, dass viel HDL und wenig LDL das Ideal im Blut sind.

Im Fazit ist zu betonen, dass eine cholesterinfreie Ernährung von großer Bedeutung ist. Somit raten die Ärzte einen LDL-Wert unterhalb von 130 und einen HDL-Wert oberhalb von 65 Milligramm pro 100 Milliliter im Blut an. Innerhalb dieser Grenzwerte bewegen Sie sich, wenn Sie täglich nicht mehr als 300 Milligramm Cholesterin mit der Nahrung zu sich nehmen. Das ist etwa mit eineinhalb Eidottern gleichzustellen. Wenn Sie also auf eine cholesterinfreie Ernährung achten, können Sie Ihren Teil für die Gesundheit tun.

Wichtig ist, dass Sie viele Ballaststoffe, welche reichlich in Obst, Gemüse und Vollkornprodukten vorhanden sind, zu sich nehmen, und auf gesättigte Fettsäuren in bestimmten Gerichten verzichten. Schon etwas weniger an diesen Fetten begünstigt den Cholesterinspiegel.

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