Langzeitarbeitslose sollen ab Herbst als „Pflegeassistenten“ in Pflegeheimen eingesetzt werden – diese Nachricht ist in den letzten Tagen bestimmt keinem von euch entgangen. Sie sollen Demenzkranke versorgen, da nach dem neuen Pflegegesetz Heime für diese Bewohner zusätzliches Personal einstellen dürfen.
Zu den Tätigkeiten der „Pflegeassistenten“ werden dann Spaziergänge, Vorlesen oder auch Basteln gehören. Auf Ihre Aufgaben werden die Langzeitarbeitslosen mit 160-Stunden-Kursen und Praktika vorbereite.
Diese Nachricht hat sehr viele Diskussionen ausgelöst. Kritiker befürchten, Langzeitarbeitslose seien zu unmotiviert für die Pflege von Demenzkranken und Demenz gleichzusetzen mit Basteln, Vorlesen oder Spazierengehen sei eine Unverschämtheit.
Mich würde nun eure Meinung zu diesem Thema interessieren. Ist es sinnvoll Langzeitarbeitslose in der Versorgung von Demenzkranken einzusetzen oder ist es nur eine billige Lösung der Pflegekassen? Wie denkt ihr darüber?